
Vom 13. bis 20. Februar fand unser Faschingstraining im Skigebiet von Kappl im Paznauntal statt. Knapp 40 Teilnehmer vom Skinachwuchs bis zum Rennteam und sechs Trainer genossen eine Woche tiefsten Winter.

Da das Wetter an den ersten beiden Tagen noch halbwegs freundlich war, wurde zunächst Riesenslalom trainiert. Danach wurde es tiefwinterlich mit täglichen Neuschneemengen von bis zu 40cm. Das stellte insbesondere das Rennteam vor einige Herausforderungen. So wurde auf Slalomtraining umgestellt und der Trainingshang fleißig und sehr ausdauernd immer wieder freigerutscht, um den Kurs fahrbereit zu halten.

Mit den auch tagsüber lang anhaltenden und sehr ergiebigen Schneefällen war das aber nicht immer möglich. Skifahren ist ein Outdoorsport, bei dem eben nicht alles alles planbar ist und man sich der Natur fügen muss: Und so wurde eben, wenn kein Rennkurs gesetzt werden konnte, auf das Training anderer skifahrerischer Kompetenzen umgestellt, sei es Technikübungen, aber auch Tiefschnee- oder Buckelpistenfahren.

Auf diese Weise genossen alle Teilnehmer eine tolle Winterwoche mit außergewöhnlichem Trainingsprogramm. Vielen Dank an dieser Stelle dafür auch an die Trainer, die mit viel Flexibilität, Ideenreichtum, aber auch Umsichtigkeit auf die teils schwierigen Trainingsbedingungen reagierten.
Wie wichtig diese Umsichtigkeit im Umgang mit den Schneebdingungen und der resultierenden Lawinenwarnstufe 4 war, wurde uns am letzten Tag noch einmal eindrücklich vor Augen geführt: Bei einem großen Lawinenabgang direkt neben einem auch durch uns genutzten Lift wurden auf einem auf den ersten Blick unscheinbaren Hang insgesamt 12 Touristen verschüttet, die erst nach einer sehr aufwendigen Rettungsaktion alle lebendig geborgen werden konnten. (dw)